Das Verhältnis zwischen PR und Journalismus

Übermacht, Autonomie, wechselseitige Beeinflussung?

Author: Matthias Jahn

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640666801

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Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,3, Technische Universitat Ilmenau (Institut fur Medien- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Kommunikatorforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Offentliche Kommunikation durchzieht nahezu alle Bereiche unserer modernen Gesellschaft. Wenn man nach dem Soziologen Niklas Luhmann und seiner Systemtheorie geht, dann ist es gar die Kommunikation, welche unsere Gesellschaft als soziales System entstehen lasst und aufrecht erhalt (vgl. Luhmann & Baecker 2002: 78). Zwei ausgenommen wichtige Typen offentlicher Kommunikation - die PR und der Journalismus - und ihr Verhaltnis zueinander sollen im Folgenden untersucht werden. Beide spielen in unserem alltaglichen Leben eine nicht zu unterschatzende Rolle, denn nahezu jeder verspurt Tag fur Tag dieses Informationsbedurfnis, das uns dazu treibt, den Fernseher einzuschalten, die Zeitung aufzublattern oder durch das Internet zu surfen, um moglichst schnell an die aktuellsten Meldungen aus aller Welt zu gelangen. Von wem aber stammen diese Informationen, die sich in den Berichten der Fernsehnachrichten, auf den Unmengen von Webseiten oder in der Tageszeitung finden lassen? Diese Frage stellt sich kaum jemand, denn in den meisten Fallen werden jene Nachrichten als Tatsachen hingenommen und nicht weiter hinterfragt, da sich das Bild des neutralen Journalisten, dem es einzig und allein an einer objektiven Berichterstattung gelegen ist, um die Offentlichkeit uber die ungeschonte Wahrheit zu informieren, noch immer hartnackig zu halten scheint. Die Quellen, aus denen der Journalist seine Informationen auswahlt, spielen hierbei nur eine untergeordnete oder gar keine Rolle. In Anbetracht der Veranderungen, welche die Medienlandschaft durchlief, durchlauft und auch zukunftig noch durchlaufen wird, ist dieses Bild jedoch uberholt und bedarf einer neuen Sichtweise. Allerdings ist nicht nur der tradition"

PR und Journalismus - Interdependenzen der beiden Systeme

Inhaltsanalyse Vergleich BILD und Berliner Zeitung

Author: Christian Abele

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640715756

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Page: 60

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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Universitat Wien, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Proseminararbeit befasst sich mit der Beeinflussung der PR auf den Journalismus. Des Weiteren wird die Berichterstattung der Berliner Zeitung (Qualitatszeitung) mit der BILD Zeitung(Boulevardzeitung) verglichen. Hierzu wurde eine PR-Meldung des FC Bayern Munchen zur Kundigung Klinsmanns genommen. Im Forschungsteil habe ich untersucht, wie die Journalisten der jeweiligen Zeitungen mit dieser PR-Meldung umgehen und ob sie Eigenrecherche betreiben und somit eine breite Hintergrundinformation geben. Als Methode habe ich die Inhaltsanalyse angewandt. Ich bin auf die Schlussfolgerung gekommen, dass Qualitatszeitungen um einiges mehr Hintergrundinformationen geben als Boulevardzeitungen, Qualitatszeitungen fallen weitaus weniger Urteile und die Berichterstattung ist umfangreicher. Die Berichterstattung der BILD Zeitung war sehr stark auf die Person Jurgen Klinsmann gerichtet und nicht so sehr auf den Verein als Gesamtes oder die Folgen der Kundigung.

PR-Controlling: Ansprüche, Verfahren und Realität

Author: Julia Barth

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638253686

Category: Business & Economics

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 1999 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,7, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Reflexionskurs: Öffentlichkeit und Öffentlichkeitsarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: [...]Das ist vielleicht auch einer der Gründe, warum Erfolgskontrolle in der PR als so umstritten gilt. Scharf versucht sich einer Definition anzunähern, indem er Schwerpunkte des Controlling bestimmt. Hauptaufgaben der Kontrollarbeit seien: Informationsbeschaffung und –Auswertung, Methodenbereitstellung und Koordination der Maßnahmen untereinander. (Vgl. Scharf/Baumeister 1999: 35) Diese Schwerpunkte geben schon Aufschluß darüber, daß man sich hier nicht mit einer Form der Analyse begnügen kann; wie wir später sehen werden hat die PR-Kontrolle in dieser Hinsicht auch weitaus mehr zu bieten. Jedoch ist auch mit dieser Schwerpunktsetzung längst nicht alles umfaßt, was Controlling beinhaltet. PR-Controlling soll wohl hauptsächlich eine genauere, effizientere, kostengünstigere und bessere PR-Arbeit gewährleisten. Also spielt es für die PR-Maßnahmen an sich offensichtlich eine sehr große Rolle. Die Kontrollarbeit teilt sich ein in das normative sowie das formative Controlling, wobei jede Form ihre Vor- und Nachteile hat; die beiden sich aber in nichts nachstehen. In dieser Arbeit möchte ich die Relevanz des PR-Controlling verdeutlichen. Daher werde ich zunächst näher darauf eingehen, welche Chancen PR-Controlling hat, sich aufgrund des hohen Kostenaufwandes in der Praxis überhaupt durchzusetzen. Danach werde ich kurz erläutern, welche Ansprüche das Controlling erfüllen muß und welche Möglichkeiten der Praxis mit der Kontrollarbeit zur Verfügung gestellt werden. Dabei möchte ich die prozeßorientierte1 und die ergebnisorientierte2 Kontrolle vor- und einander gegenüberstellen. Damit soll allerdings lediglich ein genereller Überblick geschaffen werden; ich werde also nicht auf die praktischen Details der einzelnen Methoden eingehen, weil dies sicherlich den Rahmen dieser Arbeit sprengen würde. Zum Abschluß soll eine zusammenfassende Bemerkung schließlich einen Überblick über Meinungen, Verfahren, Verbesserungsvorschläge und Relevanz des PRControlling geben. Außerdem soll auch auf ein paar praktische Anwendungsgebiete eingegangen werden. 1 Dies „meint die regelmäßige und systematische Überprüfung sowie Revision all jener Entscheidungen, die während des [...] PR-Prozesses getroffen wurden.“ (Hilger/Kaapke 1995: 34) 2 Diese „stellt den letzten Schritt des PR-Managementprozesses dar; ihre Erkenntnisse sind gleichzeitig die Ausgangsbasis für die folgenden Planungen...“ (Hilger/Kaapke 1995: 34)

Struktur der PR-Agenturlandschaft in Deutschland

Author: Marina Deck

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638689239

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Page: 76

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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Universitat Leipzig (Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: PR in der BRD, 10 Literaturquellen, 15 Internetquellen Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Zunachst werden die Kommunikationsdisziplin 'Public Relations' und der Dienstleister 'PR-Agentur' definiert. Nach einem Abriss der geschichtlichen Branchenentwicklung wird die Struktur des PR-Agenturmarktes an Hand von ausgewahlten Merkmalen skizziert. Das letzte Kapitel thematisiert internationale Agenturen-Netzwerke, die ein konstitutives Merkmal des PR-Agenturensektors bilden. Als Praxisbeispiel wird das globale Network vorgestellt, dem die deutsche PR-Agentur ECC Kohtes Klewes angehort., Abstract: In den vergangenen Jahren determinierten hohe Wachstumsraten die erfolgsverwohnte PR-Agenturenbranche. Uberdurchschnittliche Umsatzsteigerungen und Rekordbilanzen vieler PR-Firmen demonstrierten die okonomische Relevanz dieses Wirtschaftszweiges. Denn die externe PR-Beratung ist ein Markt mit einem bedeutenden Umsatzvolumen. Einer Analyse seiner Eigenschaften wird in der Fachliteratur jedoch wenig Beachtung geschenkt. Grund genung fur einen Versuch, die Merkmale der PR-Agenturlandschaft in Deutschland im Uberblick darzustellen. Dazu werden zunachst die Kommunikationsdisziplin Public Relations" und der Dienstleister PR-Agentur" definiert. Nach einem Abriss der geschichtlichen Branchenentwicklung wird weiterhin die Struktur des PR-Agenturmarktes an Hand von ausgewahlten Merkmalen skizziert. Im Mittelpunkt des Interesses liegen hierbei die PR-Agenturarten, die regionale Verteilung der Agenturstandorte, die Bedeutung von brachentypischen Unternehmensverbindungen sowie die Umsatzentwicklung der letzten Jahre. Abschliessend werden internationale Agenturen-Netzwerke als ein konstitutives Merkmal des PR-Agenturensektors thematisiert. Als Pra

Konkurrenz der Wirklichkeiten

Wilfried Scharf zum 60. Geburtstag

Author: Martina Thiele

Publisher: Universitätsverlag Göttingen

ISBN: 3938616237

Category: Communication

Page: 219

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PR und Journalismus - Eine gute Nachbarschaft?

Author: Thomas Joppig

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638164616

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 25

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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Hochschule Bremen (Internationaler Studiengang Fachjournalistik), Veranstaltung: Medientheorie II, Sprache: Deutsch, Abstract: Sie werden gehasst und gefürchtet, bewundert und belächelt - zu nur wenigen Berufsständen haben die Deutschen ein so ambivalentes Verhältnis wie zu dem des Journalisten. Dennoch: Wohl kaum jemand kann und möchte auf die Arbeit von Reportern und Redakteuren verzichten. Journalisten sind Vermittler zwischen Personen, Institutionen und der Öffentlichkeit. Sie sind stellvertretende Beobachter und malen Bilder von Ereignissen in die Köpfe ihrer Leser, Zuhörer und Zuschauer. PR-Profis wissen, dass sie viel über den Erfolg ihres Unternehmens und die Qualität von Produkten oder Dienstleistungen schreiben und erzählen können. Glaubwürdig wirken solche Aussagen erst, wenn auch Außenstehende sie öffentlichkeitswirksam bestätigen. Ein wohlwollender Artikel, Fernseh- oder Radiobeitrag hat folglich einen ungleich höheren Werbewert als eine Anzeige oder ein Werbespot. Wen wundert es da, dass geschulte Öffentlichkeitsarbeiter mit unterschiedlichsten Mitteln um die Gunst der Journalisten werben? Bei diesen ‚Annäherungsversuchen’ geht es nicht nur die Qualität von Produkten und Dienstleistungen sondern mitunter auch um materielle Vorteile unterschiedlichster Art. Ein weiterer Teil dieser Arbeit beschäftigt sich mit dem Umgang von Medien mit ihren wichtigsten Werbekunden. Außerdem geht diese Arbeit auf Beiträge von PR-Büros ein, die in Redaktionen aus Bequemlichkeit, Zeit- oder Geldmangel Recherche und eigene Berichterstattung ersetzen. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht die Frage, in welchen Fällen gute Nachbarschaft zwischen Medienvertretern und Pressesprechern zum Seitensprung der Journalisten ins PR-Fach wird.

Storytelling

Geschichten in Text, Bild und Film

Author: Annika Schach

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 365815232X

Category: Business & Economics

Page: 203

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Dieses Buch beleuchtet das Trendthema Storytelling aus unterschiedlichen Perspektiven - von der narrativen Reportage im Journalismus über Story-Elemente in der Fotografie, der Mode und im Produktdesign, dem inszenierten Erlebnis in der digitalen Welt bis hin zum strategischen Einsatz von Corporate Storys in der externen und internen Unternehmenskommunikation. Die Arbeit mit Geschichten in der Kommunikation ist zwar nicht neu, der strategische Einsatz zur Vermittlung von bestimmten Inhalten und Botschaften, das Storytelling, beschäftigt jedoch aktuell diverse Disziplinen. Die Auseinandersetzung mit dieser Technik ist bereits vom Kern her interdisziplinär, denn Geschichten können in Text, Bild, Ton oder im Film erzählt werden. So umfangreich die praxisbezogene Beschäftigung mit dem Themenbereich ist, so spärlich ist der fächerübergreifende Diskurs, durch den Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Disziplinen zusammengeführt, kontrastiert und gewinnbringend diskutiert werden können. Diese Lücke schließt dieses Buch.

Hauptsache kompliziert?! - Sprache im Fachjournalismus

Author: Thomas Joppig

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638758338

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Page: 28

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,0, Hochschule Bremen (Internationaler Studiengang Fachjournalistik), Veranstaltung: Medientheorie V, Sprache: Deutsch, Abstract: Ohne die Silbe Fach" ware das Wort Fachzeitschrift" nicht vollstandig. Fachschriften tragen ihren Namen, weil sie sich ein Fachgebiet zum Thema machen. Diese Hausarbeit thematisiert das Thema Sprache im Fachjournalismus anhand von mehreren Beispielen aus Fachzeitschriften. Die Auseinandersetzung mit diesem Thema sollte sich hier jedoch -salopp ausgedruckt- nicht mit der Feststellung Hach, ist das alles kompliziert geschrieben," begnugen. Anders gesagt: die Untersuchung von Syntax und Lexik ist in dieser Hausarbeit kein Selbstzweck. Denn es geht hier nicht darum, Satzbau und Wortwahl einzelner Fachzeitschriften auf einer grammatikalischen beziehungsweise linguistischen Mikroebene zu analysieren. Denn Sprache hat schliesslich nicht nur individuelle Strukturen, sondern auch individuelle Inhalte. Um das Verhaltnis zwischen Sprache und Fachzeitschrift besser zu verstehen, reicht das Zahlen von Kommata und Nebensatzen folglich nicht aus. Vielmehr gilt es, Sprache als einen Teil des Gesamtsystems Fachjournalismus zu verstehen, sie in einem direkten Kontext mit Themen und Rezipienten fachjournalistischer Publikationen zu begreifen. Sprache ist das elementarste Werkzeug des Journalismus. Ware sie ein Tier, dann ein Chamaleon. Ihr Stil wechselt, meist mit Thema und Rezipientenkreis. Diese Wechselwirkung macht ihre Rolle im (Fach-)Journalismus so interessant. Zugleich ist es deshalb jedoch auch schwer, auf der sprachlich-stilistischen Ebene ubereinstimmende Merkmale von Sprache in Fachzeitschriften zu finden. Denn im Zusammenspiel sprachlicher Nuancierungsmoglichkeiten und fachjournalistischer Themenvielfalt entsteht eine Fulle von individuellen Merkmalen einzelner Zeitschriften. Anders gesagt: die Sprache von Bander, Bleche, Rohre" ist ein"

Journalistische Texte

Author: Erich Straßner

Publisher: Walter de Gruyter

ISBN: 3110929260

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 105

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Journalistische Medien wie Zeitung, Zeitschrift, Hörfunk, Fernsehen und Internet garantieren in der modernen Gesellschaft den Menschen die für individuelle wie kollektive Entscheidungen notwendige Informationsbasis. Zudem tragen sie zur öffentlichen Meinungsbildung bei. Sie müssen deshalb ihre Botschaft möglichst vollständig, wahr und verständlich übermitteln. Bei dieser Forderung gibt es Probleme, die sowohl im Produktions- wie im Rezeptionsbereich auftreten können. Diese werden in dem Studienbuch vorgestellt und diskutiert. Dann werden die wichtigsten journalistischen Textsorten und Textmuster an meist mit Preisen, wie dem renommierten Theodor-Wolff-Preis, ausgezeichneten Beispielen vorgestellt, um an ihnen die vorbildhafte Form oder Gestaltungsweise zu exemplifizieren. Behandelt werden Abhandlung (Aufsatz), Bericht, Essay, Feature, Gespräch (Talk), Glosse, Interview, Kommentar, Kritik, Moderation, Nachricht (Meldung), Porträt, Reportage und Story in den jeweils einschlägigen Medien, also in Zeitung (Tages- und Boulevardzeitung), Publikums-Zeitschrift, Hörfunk, Fernsehen und Internet. Die Positivbeispiele, die zur Nachgestaltung anreizen sollen, werden in einigen Fällen ergänzt durch Negativbeispiele, um deutlich zu machen, wie journalistische Texte eigentlich in der Praxis nicht auftauchen sollten.

Möglichkeit und Wünschbarkeit von Objektivität im Journalismus

Author: Henry Berndt

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656071500

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Page: 40

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 2,0, Universitat Leipzig (Institut fur Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Wahrnehmen, Selektieren, Prasentieren, 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Oft findet man in kritischen Leserbriefen Ausdrucke wie einseitige Berichterstattung" oder Voreingenommenheit." Unter allen Vorwurfen gegenuber Journalisten ist fehlende Objektivitat" der wohl am meisten gehorte. Der Grund dafur ist, dass diesem Vorwurf, beispielsweise im Gegensatz zur Bezichtigung einer Luge, keine strikten Kriterien zu Grunde liegen. So kann jeder, dessen Standpunkt sich in einem journalistischen Beitrag nicht wieder findet, unabhangig von dessen Wahrheit oder Wichtigkeit, den Journalisten an den Pranger stellen. Ob eine ungerechte Gewichtung der Argumente, ungenugende Genauigkeit bei der Recherche oder der subjektive Standpunkt des Berichtenden - dem Journalisten scheint wohl grundsatzlich der neutrale Uberblick uber seine Geschichte zu fehlen. Doch was bedeutet eigentlich Objektivitat"? Ein solch verschwommener Begriff sollte zunachst erst einmal definiert werden. Erst darauf aufbauend kann man einzelne Kriterien aufstellen und Forderungen an den Journalisten formulieren. Zudem stellt sich die Frage, ob Objektivitat uberhaupt eine grundsatzliche Eigenschaft von gutem Journalismus sein sollte. Sind es nicht gerade Interpretationen der Realitat, die Journalismus ausmachen? Im Rahmen dieser Hausarbeit mochte ich mich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Meine Problemstellung lautet dabei: Ist Objektivitat im Journalismus moglich und generell erstrebenswert? Dazu werde ich, wie bereits erwahnt, zunachst den Begriff Objektivitat" ausleuchten und definieren. Im Anschluss mochte ich die Besonderheiten journalistischer Objektivitat herausstellen und mir darauf aufbauend aus der Literatur die verschiedenen Konzeptionen von Objektivitat im Journalismus"

Das spannungsvolle Verh„ltnis von Journalismus und PR

Author: Catrin KnuÇ?mann,Catrin Knuámann

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842889941

Category: Social Science

Page: 120

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Informationen sind heutzutage Macht. Wer sich informiert, kann mitreden, sich profilieren und mit seinem Wissen gl„nzen. Aber woher erh„lt man die Informationen? Die wichtigsten Informationenquellen sind nach wie vor die Medien Internet, H”rfunk, Fernsehen und Zeitungen. Diese Medien werden von Journalisten betreut, welche die Flut an Mitteilungen selektieren, kanalisieren und ver”ffentlichen. Bereitgestellt werden Hintergrnden zu Artikeln immer h„ufiger von PR-Leuten, die in Unternehmen oder Agenturen zu Hause sind. Und schon stellt sich die groáe Frage: Berichten Medien berhaupt noch unabh„ngig? Inwiefern werden sie von der ™ffentlichkeitsarbeit beeinflusst? Wie wirkt sich das auf ihre Glaubwrdigkeit aus? Journalismus und ™ffentlichkeitsarbeit - zwei Berufsfelder, die sich diametral gegenberstehen. Der Journalismus, der den Auftrag hat, im Allgemeinwohl zu berichten und die ™ffentlichkeitsarbeit, die nur Partikularinteressen vertritt. Aber ist das wirklich so? Ist Public Relations ein ?Parasit?, der stets darum bemht ist, dass es seinem Wirt ? dem Journalismus ? gut geht? Oder ist der Journalist der Schmarotzer, der aufgrund von immer schmaler werdenden Budgets dafr sorgt, dass seine t„gliche Arbeit durch Hintergrundinformationen von Agenturen und Unternehmen oder Geldzahlungen fr Werbung finanziert wird? Ist die Beziehung zwischen Journalismus und ™ffentlichkeitsarbeit doch eher symbiotisch und bedingt sich gegenseitig? 155 PR-Praktiker und 155 Journalisten standen zur Kl„rung dieser Fragen Rede und Antwort. Die Befragung gibt berraschende und spannende Einblicke in das wahre Verh„ltnis zwischen ™ffentlichkeitsarbeit und Journalismus.

Qualitätsmanagement im Journalismus - Konzepte aus der Produktions- und Dienstleistungswirtschaft im Redaktionsalltag

Author: Sebastian Smulka

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656074119

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Page: 144

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Technische Universitat Dortmund (Institut fur Journalistik), Sprache: Deutsch, Abstract: Den Versuch, Qualitat im Journalismus zu definieren, vergleichen Kritiker mit dem Versuch, einen Pudding an die Wand zu nageln. Trotzdem konzentriert sich die Qualitats-Diskussion in der medienwissenschaftlichen Literatur grossteils auf die Suche nach sinnvollen Definitionen. Erst allmahlich wird auch die Frage formuliert, wie denn journalistische Qualitat - ungeachtet ihrer Definition - in der Praxis gewahrleistet werden kann. Verglichen mit der Produktions- und Dienstleistungswirtschaft haben die Medien daher einen enormen Nachholbedarf, geht es um Konzepte fur ein systematisches Qualitatsmanagement. Moglicherweise lasst sich der Vorsprung, den die Betriebswirtschaftslehre in diesem Punkt hat, ausnutzen. Diese Arbeit untersucht daher, ob und wie die Qualitatsmanagement-Systeme aus der Produktions- und Dienstleistungswirtschaft auf den Alltag in einem Medien-Betrieb ubertragen werden konnen. Sie diskutiert, welche Massnahmen fur eine solche Ubertragung getroffen werden mussen, welche Konsequenzen sich daraus ableiten und welchen Nutzen diese Ubertragung bringen mag. Dazu gibt sie zunachst den Stand der medien- und den der wirtschaftswissenschaftlichen Qualitatsdiskussion wieder. Danach werden beide Stromungen zusammengefuhrt: Die oftmals abstrakten Forderungen aus Ansatzen wie etwa dem Total Quality Management werden auf die konkrete Ebene des Redaktionsalltags heruntergebrochen. Dies geschieht schwerpunktmassig anhand der DIN EN ISO 9001, einer Industrie-Norm fur die Einfuhrung von Qualitats-Management-Systemen. Dabei zeigt sich, dass die Ansatze aus der "freien Wirtschaft" durchaus im Redaktionsalltag anwendbar sind und bzgl. ihrer Wirksamkeit sehr viel versprechend erscheinen. Es werden beispielsweise die Rahmenbedingungen fur ein optimales Arbeiten und somit einer ho

Die Vertrauensformel

So gewinnt unsere Demokratie ihre Wähler zurück

Author: Timo Lochocki

Publisher: Verlag Herder GmbH

ISBN: 3451814153

Category: Political Science

Page: 176

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Die Volksparteien machen derzeit auf dem politischen Parkett eine schlechte Figur. Ihre Umfragewerte bröckeln, ihr Personal wirkt müde und ihre Angebote scheinen beliebig. Im Aufschwung sind die politischen Ränder, insbesondere Rechtsaußen. Ein Rezept dagegen scheint es nicht zu geben. Politiker, Journalisten, Wissenschaftler und Wähler nehmen diese Entwicklung als unvermeidlich hin, das Ende des politischen "Systems" wird herbeigeredet. Dem widerspricht der Politologe Timo Lochocki: Die Volksparteien haben noch immer das Heft des politischen Handelns in der Hand. Dem Erstarken des Populismus lässt sich durchaus mit den Mitteln der Parteiendemokratie begegnen. Seinem Buch liegen drei Anliegen zugrunde: Es möchte •die aktuelle politische Lage auf Grundlage wissenschaftlicher Forschungen analysieren, ohne zu polemisieren und den moralischen Zeigefinger zu heben. •wissenschaftliche Erkenntnisse so wiedergeben, dass sie für jeden interessierten Bürger nachzuvollziehen sind. •Politikern und Bürgern gleichermaßen umsetzbare Lösungswege aus der aktuellen Misere aufzeigen. Timo Lochocki weiß, wovon er spricht: Seine internationale Forschung ermöglicht ihm den Vergleich mit anderen westlichen Staaten wie Großbritannien, Frankreich, USA, Schweden und die Niederlande. Aus seinen wissenschaftlichen Beobachtungen entwickelt er ein konkretes Programm für die Renaissance der Volksparteien. Wenn diese nicht gelingt, drohen dieselben politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen wie sie in manch anderen Staaten derzeit zu sehen sind: eine kurzsichtige im schlimmsten Falle kriegerische Außenpolitik; ein Klima des Hasses und eine sozialstaatliche Stagnation. Doch dabei allein lässt er es nicht bewenden. So wie die vermeintlich große Politik oft höchst menschlich ist, ist die tägliche Lebenswelt oft sehr politisch. Das bedeutet, dass jeder seinen Teil dazu beitragen kann, die Entfremdung der Wähler von den Volksparteien zu verhindern: "Mein Appell ist: Glauben Sie nicht, die Dinge würden sich über unsere Köpfe hinweg entscheiden. Im Gegenteil – wir bestimmen den zwischenmenschlichen Umgang, nach dem sich unsere Politiker richten müssen. Unser Land, unsere Gesellschaft stehen vor existenziellen Bedrohungen von innen und außen, und wir können alle daran mitwirken, diese Herausforderungen zu meistern. Dies gelingt aber nicht durch kurzsichtige Empörung, sondern durch in sich ruhende Besonnenheit. Es gelingt nicht durch Moralisierung und Sachargumente, sondern durch Demut und Empathie. Und es gelingt nicht durch Ideen, die für einen selbst gut klingen, sondern vielleicht gerade mithilfe der Vorschläge, die uns Bauchschmerzen machen." Sein Buch ist eine aufrüttelnde, faktenreiche Abrechnung mit der allgegenwärtigen politischen Denkfaulheit und Resignation. "Wer wissen will, wie die Volksparteien von Getriebenen wieder zu Gestaltern der politischen Mitte werden können, findet die Antworten in Timo Lochockis fulminantem Buch." Robin Alexander, Die Welt "Wer nicht will, dass die politischen Ränder weiter erstarken, der muss die 'Vertrauensformel' von Timo Lochocki beherzigen. Im Gegensatz zu vielen gut gemeinten politischen Ratschlägen basiert Lochockis Buch nicht auf gefühlten Wahrheiten, sondern auf internationaler wissenschaftlicher Forschung." Prof. Dr. Bernhard Weßels, WZB Berlin "Wer keinen deutschen Trump will, der lese Timo Lochockis Buch. Eine kluge Analyse über das drohende Ende der Volksparteien und ihren stümperhaften Umgang mit der AfD." Melanie Amann, Redakteurin im Spiegel Hauptstadtbüro

Faschismus im 21. Jahrhundert (Telepolis)

Skizzen der drohenden Barbarei

Author: Tomasz Konicz

Publisher: Heise Medien GmbH & Co. KG

ISBN: 3957881749

Category: Political Science

Page: 400

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Wohin treiben die beständig nach rechts abdriftenden Gesellschaften in den Zentren des kapitalistischen Weltsystems? Mit jeder neuen Wahl scheint der Durchmarsch der Neuen Rechten unaufhaltsam voranzuschreiten. Die Verrohung des öffentlichen Diskurses, die zunehmende rechte Gewalt, die rasch voranschreitende Aushebelung bürgerlicher Grundrechte - sie lassen Erinnerungen an den Vorfaschismus der 30er Jahre aufkommen. Für Tomasz Konicz ist dies kein Zufall. In den hier versammelten Beiträgen werden Parallelen zwischen dem Aufstieg des Faschismus im Europa der Zwischenkriegszeit und dem gegenwärtigen Durchmarsch der Neuen Rechten gezogen. Zentral ist hierbei der ökonomische Krisenprozess, der in Wechselwirkung mit dem politischen Aufstieg der extremen Rechten steht: von der Weltwirtschaftskrise von 1929 bis zur gegenwärtigen, 2008 manifest gewordenen Systemkrise. Faschismus soll hierbei als eine Extremform von Krisenideologie demaskiert werden, die in Krisenzeiten mittels Gewalt und Terror eine im Zerfall begriffene kapitalistische Gesellschaftsformation aufrechtzuerhalten versucht – und diese in die Barbarei treibt. Die barbarische Gefahr komme hierbei aus der Mitte der Gesellschaft, weshalb den Begriffen des Extremismus der Mitte und der konformistischen Rebellion breiter Raum bei der Auseinandersetzung mit der Neuen Rechten eingeräumt wird. Der Prozess des Ins-Extrem-Treibens der Mitte wird nicht nur anhand der AfD nachgezeichnet, sondern auch beim neoliberalen "Mainstream", der als Brutstätte der Neuen Rechten fungiert. Tomasz Konicz, geb. 1973, arbeitet als Publizist und freier Journalist mit den Schwerpunktthemen Krisenanalyse und Ideologiekritik.

Theorie des Erzählens

Author: Franz K. Stanzel

Publisher: UTB

ISBN: 3825209040

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 339

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Das Buch bietet eine umfassende Analyse der Formen des Erzählens. Ausgangspunkt sind die typischen Erzählsituationen im Roman; auf dieser Grundlage wird die Typologie der Erzählweisen weiterentwickelt und differenziert. Über die idealtypische Klassifikation hinausgehend werden die vielfältigen Zwischenformen und Kombinationen von Erzählweisen beschrieben und in einem Typenkreis erfasst. Ansatz und Intention sind theoretisch-systematisch, die Befunde werden jedoch fortlaufend auf Textbeispiele bezogen und an ihnen verdeutlicht, wiederholt auch mit der Interpretation einzelner Werke verbunden. Das Ergebnis ist gleichsam eine Grammatik der Erzählkunst, eine Darstellung der wichtigsten Elemente des Erzählens und ihrer strukturellen Zusammenhänge. Sie ist so angelegt, dass das Buch als wissenschaftliches Arbeitsbuch, ebenso jedoch als Nachschlagewerk zu Einzelproblemen der neueren Erzählforschung benutzt werden kann.

Leben auf dem Mississippi

Author: Mark Twain

Publisher: nexx verlag gmbh

ISBN: 3958705804

Category: Fiction

Page: N.A

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»Leben auf dem Mississippi«, der 1883 erschienene, autobiographische Bericht beschreibt Mark Twains Leben als Lotse von 1857 bis 1861 auf verschiedenen Mississippi-Dampfern und das bunte, abenteuerliche Leben auf dem Fluss. »Nach dem fernen Westen« schildert seine Erlebnisse und Eindrücke, die er während einer zwanzigtägigen Fahrt mit der Postkutsche von St. Joseph nach Carson City, Nevadas Hauptstadt, erlebte.

Julia Ärzte zum Verlieben

Author: Kate Hardy,Louisa Heaton,Annie O'Neil

Publisher: CORA Verlag

ISBN: 3733711424

Category: Fiction

Page: 384

View: 8196

DIE ÄRZTIN UND DER SCHEICH von O'NEIL, ANNIE "Helfen Sie meiner Tochter!" Die schöne Chirurgin Robyn Kelly ist tiefbewegt von Scheich Idris Al Khalils Flehen. Ja, sie wird die kleine Amira operieren, um ihre Taubheit zu heilen. Aber was der feurige Wüstenprinz mit ihrem eigenen Herzen anstellt, muss ihr Geheimnis bleiben ... DR. WILLIAMS ENTDECKT DIE LIEBE von HEATON, LOUISA Nach einer Enttäuschung hat Schwester Naomi sich geschworen, um Männer einen Bogen zu machen. Doch eine Notlage zwingt sie, bei ihrem attraktiven Boss Dr. Williams einzuziehen! Tag und Nacht mit diesem Traummann zusammen zu sein bringt ihr eigenes Versprechen in höchste Gefahr ... KLEINES GLÜCK IN STARKEN ARMEN von HARDY, KATE Hübsche Hebamme sucht Freundschaft und Romantik: Nach dem Tod ihres Mannes ist Ruby endlich für einen Neuanfang bereit und schaltet eine Kontaktanzeige. Dabei schleicht sich immer wieder Dr. Ellis Webster in ihre Gedanken - der beste Freund ihres Mannes ...

Journalismus im Internet

Profession - Partizipation - Technisierung

Author: Christian Nuernbergk,Christoph Neuberger

Publisher: Springer

ISBN: 3531932845

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 400

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Im Internet verliert der Journalismus sein Monopol als „Gatekeeper“, weil dort jeder ohne großen Aufwand publizieren kann. Vermittlung zwischen Kommunikatoren und Rezipienten bleibt aber weiterhin notwendig. Wer aber kanalisiert die „Informationsflut“ im Internet? Wer sortiert den „Informationsmüll“ aus? Sind es nach wie vor die professionellen Journalisten? Oder übernehmen die Internetnutzer selbst die Aufgabe der Selektion und Prüfung von Informationen? Können diese Prozesse technisiert werden? In dem Forschungsprojekt, das der Band vorstellt, wurde erstmals die Dreiecksbeziehung zwischen Profession, Partizipation und Technik untersucht.

Europa zwischen Grenzkontrolle und Flüchtlingsschutz

Eine Ethnographie der Seegrenze auf dem Mittelmeer

Author: Silja Klepp

Publisher: transcript Verlag

ISBN: 3839417228

Category: Political Science

Page: 428

View: 4228

Die Außengrenzen sind zu einem umkämpften Raum der EU-Politik zwischen Grenzkontrollen und Flüchtlingsrechten geworden. Silja Klepp stellt diese Aushandlungskämpfe in einer Ethnographie der Seegrenze dar. Forschungsreisen entlang der Küsten von Libyen, Italien und Malta verbinden sich zu einem einzigartig dichten Blick auf die Zwänge und Handlungslogiken der Akteure im Grenzraum. Auf der Spur der Flüchtlinge von Süden nach Norden werden die Lage der Migrantinnen in Libyen, die Grenzschutzagentur Frontex und die Verhältnisse auf See sowie schließlich Haftzentren und andere Grenzeinrichtungen in den Ankunftsorten Malta und Süditalien illustriert und auf die europäische Politik rückbezogen. Eine intensive Perspektive auf einen umstrittenen Teil der europäischen Außenpolitik.