Muttersprache

Author: N.A

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: German language

Page: N.A

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Muttersprache als Ressource?! Zweitspracherwerb bei Migrantenkindern

Author: Anastasia Schmidt

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842869509

Category: Education

Page: 92

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Sprachförderung für die Kinder mit Migrationshintergrund ist bereits in den deutschen Kindergärten keine Seltenheit mehr. Vor allem als die Pisa-Studie die gravierenden Ergebnisse der Leistungen von Kindern aus Migrationsfamilien vorstellt, nimmt dieses Thema einen anderen Stellenwert in der Bildungspolitik ein. Es werden viele Sprachförderkonzepte entwickelt und eingesetzt. Die Mehrheit der Sprachförderkonzepte konzentrieren sich jedoch ausschließlich auf die Zweitsprache Deutsch. Sind solche Förderkonzepte wirklich erfolgreich? Welche Relevanz hat dabei die Ressource der Muttersprache? Diese und andere Fragen geht dieses Buch systematisch nach. Ausgehend von den theoretischen Grundlagen des Zweitspracherwerbs werden in dem Buch die Grundlagen einer Sprachförderung sowie ein Sprachförderkonzept explizit dargestellt. Um die Frage nach der Relevanz der Muttersprache für das Zweitspracherwerb beantworten zu können, wird nun die Spracherwerbsforschung näher betrachtet. Das Buch liefert viele Grundlagen und praktische Hinweise für alle die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Auch die Eltern profitieren von diesem Buch. Denn nur eine Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten kann zum Erfolg führen.

Spracherwerbstheorie. Der Einfluss der Muttersprache auf den Erwerb einer Fremdsprache

Author: Justyna Andziak

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638185753

Category: Foreign Language Study

Page: 18

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Deutsch - Deutsch als Fremdsprache / Zweitsprache, Note: 1.7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Auslandsgermanistik), Veranstaltung: Spracherwerbstheorie - eine Einführung, Sprache: Deutsch, Abstract: Spracherwerb ist der Vorgang des Erlernens einer Sprache. Es ist zu unterscheiden zwischen Erstspracherwerb, d.h. Erwerb der Muttersprache und Zweitspracherwerb. Beim Zweitspracherwerb wird weiterhin zwischen einem Natürlichen und Gelenkten differenziert. Unter dem gelenkten Zweitspracherwerb versteht man den schulischen bzw. institutionalisierten Sprachunterricht (Fremdsprachenunterricht), unter der natürlichen Aneignung einer Sprache ohne Unterricht. Nach dem "Lexikon der Sprachwissenschaft" ist Spracherwerb ein "Oberbegriff für ungesteuerten Erstspracherwerb, ungesteuerten Zweit- der Mehrspracherwerb, gesteuerten Zweitspracherwerb und therapeutisch gesteuerten Erstspracherwerb". Noam Chomsky versteht unter diesem Begriff einen autonomen Reifungsprozess, der auf einem angeborenen Spracherwerbmechanismus aufbaut; der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der sprachlichen Kompetenz. Klein kommt zu der Meinung, dass kein eindeutiger Unterschied zwischen Erstsprach- (L1) und Zweitspracherwerb (L2) existiert. Beim Erwerbprozess kann man bestimmte Phasen identifizieren. Wenn ein Kind eine L1 und L2 gleichzeitig erlernt, dann liegt Bilingualismus vor. Erwirbt ein Kind eine L1 zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr und der Pubertät, so ist die Rede von Erwerb der L2 im Kindesalter. Der Erwerb der L2 nach der Pubertät wird als L2 Erwerb im Erwachsenalter verstanden. Zur dieser Teilung kommt nach Klein noch die Differenzierung zwischen gesteuertem und ungesteuertem L2-Erwerb. Wenn eine L2 „ohne systematische intentionale Versuche“ nur „in der alltäglichen Kommunikation“ erworben wird, so spricht man von ungesteuertem Zweitspracherwerb. Klein macht noch darauf aufmerksam, dass es unterschiedliche Arten des ungesteuerten L2 Erwerbs gibt, die natürlich Zweckgebunden sind. Als mögliche Beispiele für solche zweckgebundenen Arten nennt er einerseits den L2-Erwerb eines Gastarbeiters, der einen begrenzten Kontakt zu Einheimischen hat und unter eingeschränkten Bleibeabsichten im Gastland arbeitet und lebt.

Schriftaneignung in der Muttersprache

ein Vergleich zwischen griechisch monolingualen und bilingualen Kindern

Author: Eleftheria K. Avramidou

Publisher: Herbert Utz Verlag

ISBN: 9783831602063

Category:

Page: 227

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Muttersprache

Author: Josef Winkler

Publisher: N.A

ISBN: N.A

Category: Literary Criticism

Page: 380

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Muttersprache — Vaterland

Die deutsche Nation und ihre Sprache

Author: Klaus Ahlzweig

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 332294137X

Category: Social Science

Page: 242

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In dieser sowohl sprachgeschichtlich wie ideologiekritisch ausgerichteten Studie geht der Autor der Frage nach, wie der Begriff der "Muttersprache" - zunächst als Bezeichnung der Sprache der Ungebildeten im Gegensatz zur Bildungssprache benutzt - in der Neuzeit zur Bezeichnung für das Hochdeutsche wird und damit auch zunehmend der nationalen Abgrenzung dient. Die "Muttersprache" wird im 19. Jahrhundert zum Träger des Nationalbewußtseins - erst recht in seiner deutschnational-chauvinistischen Ausprägung im faschistischen Deutschland. Eine Analyse des Umgangs mit diesem stark ideologisch belasteten Begriff nach 1945 rundet den Band ab. "(...) Ein Buch, das allen sprachhistorisch Interessierten bestens empfohlen werden kann." Der Ginkgo-Baum

Deutsch ist nicht meine Muttersprache

Author: Yong-Ae Maurer

Publisher: BoD – Books on Demand

ISBN: 3848274353

Category: Self-Help

Page: 216

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Es wird in Zukunft immer mehr Menschen geben, die sagen: "Deutsch ist nicht meine Muttersprache", sich aber mit dieser Sprache auseinandersetzen müssen, da Deutschland für sie zur neuen Heimat geworden ist. Diesen Menschen gibt Yong-Ae Maurer mit ihrem Buch eine Stimme, indem sie von ihren persönlichen Erfahrungen und Ansichten berichtet. Mit frischem, unverstelltem Blick betrachtet die gebürtige Koreanerin und jetzige Deutsche, die mit einem deutschen Mann verheiratet ist und drei Kinder hat, ihren Umgang mit der deutschen Sprache und ihr Leben in diesem Land. Aus einer kritischen, aber immer konstruktiven Perspektive werden die Schwierigkeiten einer nicht-deutschsprachigen Mutter geschildert: die (zweisprachige) Erziehung, der Schulunterricht, die Frage der Identität, aber auch ganz alltägliche Dinge wie Sport, Taschengeld und Medienkonsum. Dazu gibt es praktische Tipps zum Verhalten in schwierigen Sprachsituationen. Aber auch die Schattenseiten und Rückschläge werden angesprochen, ohne dabei den Mut zu verlieren. Mit einem Feuerwerk an Sprachwitz und viel Sinn für Situationskomik werden spielerische Überlegungen zur deutschen Sprache angestellt, die gleichzeitig didaktische Wirkung haben. Muttersprachler und Nicht-Muttersprachler werden nach der amüsanten Lektüre nicht nur neu auf die deutsche Sprache blicken, sondern auch ihr Land ein klein wenig anders betrachten.

Jesu Muttersprache

Author: Arnold Meyer

Publisher: Рипол Классик

ISBN: 5877136593

Category: History

Page: 176

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Die Schreibkompetenz von Kindern mit Deutsch als Muttersprache und Deutsch als Zweitsprache

Eine empirische Untersuchung des Wortschatzes, der Syntax und der Textqualität

Author: Evi Egger

Publisher: diplom.de

ISBN: 3836616726

Category: Literary Criticism

Page: 123

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Inhaltsangabe:Einleitung: ‚Eine Sprache: ein Mensch – zwei Sprachen: zwei Menschen.’ (Türkisches Sprichwort). Dieses Zitat zeigt sehr deutlich, dass Menschen, die mit zwei Sprachen aufwachsen, sich gleichzeitig in zwei Welten orientieren müssen. Dies gilt auch für Migrantenkinder aus verschiedensten Ländern, die in deutschsprachige Länder auswandern. Neben ihrer Muttersprache werden sie meist in frühesten Jahren vor die Herausforderung gestellt, Deutsch als Zweitsprache zu erlernen. Dies gilt nicht nur für die Kommunikation, sondern vor allem auch für die Schrift. Viele verfügen über unzureichende Deutschkenntnisse, die sich vor allem in den schulischen Leistungen widerspiegeln. In der über diese Thematik vorhandenen Literatur herrscht Einigkeit, dass Migrantenkinder in der Schule Lernprobleme aufweisen. Ich möchte mich in meiner Arbeit gezielt mit der Frage auseinandersetzen, inwieweit Kinder mit Deutsch als Zweitsprache bei einem frühen Zweitsprachenerwerb tatsächlich größere Sprachschwierigkeiten beim Verfassen von Texten haben, als Kinder mit Deutsch als Erstsprache. Das Hauptaugenmerk meiner Untersuchung liegt im Bereich Wortschatz, Syntax und Textqualität. Im Rahmen meines Diplomarbeitsthemas „Die Schreibkompetenz von Kindern mit Deutsch als Muttersprache und Kindern mit Deutsch als Zweitsprache“ habe ich eine empirische Studie an der Grazer Grundschule Fröbelpark durchgeführt, in welcher ich anhand von Texten von zwölf Kindern mit Deutsch als Muttersprache und zwölf Kindern mit Deutsch als Zweitsprache, die Unterschiede im Bereich Morphologie, Syntax und Textlinguistik der beiden Gruppen erfasst habe. Die Frage nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten bildet auch den roten Faden meiner Arbeit. Im ersten Teil meiner Arbeit werden Grundbegriffe der Thematik Zweitsprachenerwerb erklärt und anschließend die Bedeutung und Förderung von zweisprachigen Kindern in der Schule beleuchtet. Dieser theoretisch angelegte Teil stellt die Basis für meinen praktisch ausgerichteten Forschungsteil dar und dient somit dem besseren Verständnis. In der Auswertung der Texte werden primär die Gruppen als Ganze miteinander verglichen, das heißt Kinder, die Deutsch als Erstsprache sprechen werden mit jenen verglichen, die Deutsch als Zweitsprache sprechen. Auf individuelle Unterschiede wird meist nur am Rande eingegangen, da dies den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Die Schüler und Schülerinnen werden nur in ihren schriftlichen Fähigkeiten verglichen, da [...]

Im Kollektiv ist Sprache Macht: Eine Untersuchung zu Zusammenhängen zwischen Muttersprache, Spracherwerb und Drop-outs im österreichischen Schulsystem

Author: Daniela Ammann

Publisher: Bachelor + Master Publication

ISBN: 3958200311

Category: Language Arts & Disciplines

Page: 40

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Jemand der in ein Land emigriert, mit einer anderen Sprache, wird gewissermaßen dazu gedrängt sich seiner Muttersprache zu entledigen und fortan die Sprache der ‘aufnehmenden’ Gesellschaft zu übernehmen. Spracherwerb in der Migration oder aber auch Erlernen einer Zweitsprache, dafür ist die Grundlage die eigene Muttersprache. Im österreichischen Bildungssystem gehören Schüler und Schülerinnen mit einer anderen Muttersprache als Deutsch, die aus dem System fallen und keinen Schulabschluss haben oder keine weitere Ausbildung aufnehmen, zum Alltag. Daher stellt sich die Frage: In wie weit hängt das Konzept von ‘Sprache ist/und Macht’ mit dem Spracherwerb in der Migration bzw. der Bedeutung von Muttersprache zusammen und lässt sich daraus eine Parallele zu muttersprachlichen Unterricht im österreichischen Schulsystem und in diesem Zusammenhang stehende School-Drop-Out-Raten ziehen? Durch die Analyse von Daten der Statistik Austria und des Bildungsministeriums sowie aktueller Forschungsliteratur zum Thema Muttersprachenerwerb, wird dieser Frage auf den Grund gegangen und beleuchtet kritisch das österreichische Schulsystem und dessen Defizite in der Sprachförderung.

Rhythmuswahrnehmung in der Muttersprache und in einer Fremdsprache

Author: Anna Schor-Tschudnowskaja

Publisher: diplom.de

ISBN: 3832460705

Category: Psychology

Page: 90

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Inhaltsangabe:Einleitung: Die vorliegende Diplomarbeit ist der Untersuchung von Rhythmuswahrnehmung in der Sprache gewidmet. Sie setzt sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit der Frage auseinander, ob die Wahrnehmung von Sprachrhythmen in der Muttersprache und in einer nicht verständlichen Fremdsprache unterschiedlich ausfällt. Als Versuchsmaterial dienten Zweizeiler aus deutschen und russischen Gedichten. Diese Zweizeiler wurden in Paaren dargeboten und sollten hinsichtlich ihrer rhythmischen Struktur miteinander verglichen werden. Die rhythmische Struktur wurde variiert, indem die beiden Zweizeiler entweder im gleichen oder im unterschiedlichen Versmaß standen. Als Ergebnis kam heraus, daß der Vergleich in einer nicht verständlichen Sprache kaum möglich war. In der Muttersprache waren die Versuchspersonen dazu geneigt, den Rhythmus eher als verschieden anzusehen sogar dann, wenn er in Wirklichkeit gleich war. Dagegen wurde bei den bilingualen Aufgaben der gleiche Rhythmus fast immer erkannt. Der unterschiedlicher Rhythmus zweier verschiedener Sprachen wurde kaum wahrgenommen. Die Versuchsergebnisse werden am Ende der Arbeit ausführlich besprochen. Zu ihrer Interpretation wurden die Theorie der Bezugssysteme in der Wahrnehmung und das Konzept der rhythmischen Monotonie vorgeschlagen. Abschließend werden einige methodische Kritikpunkte sowie Vorschläge für weitere Untersuchungen diskutiert. Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis: 1.Kurzzusammenfassung2 2.Einleitung3 3.Rhythmische Vielfalt5 3.1Rhythmus in der lebendigen und nicht lebendigen Natur5 3.2Rhythmus in der Sprache8 3.3Versmaße der Gedichte13 4.Spracherwerb20 4.1Erwerb der Muttersprache21 4.2Erwerb einer Fremdsprache27 5.Zeit, Sprache und Rhythmus33 6.Hinführung zur Fragestellung und Hypothesen40 7.Methoden43 7.1Operationalisierung der Fragestellung43 7.2Zweizeiler-Paare45 7.3Stichprobe49 7.4Versuchsaufbau49 7.5Statistische Auswertung der Daten53 8.Ergebnisse55 9.Interpretation und Diskussion der Ergebnisse71 10.Literaturverzeichnis80 11.Anhang85 12.Erklärung131