Die unterste Milliarde

Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann

Author: Paul Collier

Publisher: Pantheon Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 256

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Der vielfach preisgekrönte Longseller jetzt in einer neuen Ausgabe Die unterste Milliarde – das sind die ärmsten Menschen der Erde, die am weltweit steigenden Wirtschaftswachstum keinen Anteil haben. Ihre Lebenserwartung ist auf fünfzig Jahre gesunken, jedes siebte Kind stirbt vor dem fünften Lebensjahr. Seit Jahrzehnten befinden sich die Ökonomien dieser Länder im freien Fall – ohne Aussicht auf Besserung. In seinem vielfach preisgekrönten Bestseller erklärt Paul Collier, wie es zu dieser krassen Armut gekommen ist und was man gegen sie tun kann.

Entwicklungshilfe auf dem Prüfstand

Entwicklungspolitische Bilanzen führender Geberstaaten

Author: Paul Kevenhörster

Publisher: Waxmann Verlag

ISBN:

Category: Political Science

Page: 349

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Die vorliegende Untersuchung stützt sich auf Lehrveranstaltungen und Forschungsprojekte über eine Zeitspanne von 15 Jahren. Dabei geht es um die Evaluation der Entwicklungspolitik führender Geberstaaten (Vereinigte Staaten, Japan, Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Deutschland) und Antworten auf die Frage: Ist die Entwicklungshilfe der Bevölkerung in den Entwicklungsländern tatsächlich zugutegekommen? Der Bericht zeigt auf, wie tragfähig die Ziele der Entwicklungspolitik sind, wie stimmig diese Politik ist und wie weit sie die Armut in den Partnerländern erfolgreich bekämpft.

Unterwegs in Nordkorea

Eine Gratwanderung

Author: Rüdiger Frank

Publisher: DVA

ISBN:

Category: Social Science

Page: 352

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Innenansichten eines totalen Staats. Die Entfernung zu uns ist nicht nur in Kilometern zu messen. Nordkorea ist ein diktatorisches System, das vor markigen Drohungen an den Rest der Welt und auch vor der Verhaftung von Touristen nicht zurückschreckt. Wenn überhaupt, dann sollte man keineswegs ohne gründliche Vorbereitung dorthin fahren. Doch wenn man sich dafür entscheidet, dann zeigt sich dem Besucher ein verwirrend vielfältiges und oft widersprüchliches Bild. Reisende bekommen trotz der überall vorherrschenden Zensur in Nordkorea viel gezeigt, doch vieles übersehen sie dabei. Rüdiger Frank ist einer der weltweit besten Kenner Nordkoreas, seit über einem Vierteljahrhundert bereist er das Land regelmäßig. In seinem neuen Buch fasst er seine Reiseerfahrungen zusammen, gibt praktische Tipps und überraschende Einblicke in Alltag und Kultur Nordkoreas.

Exodus

Warum wir Einwanderung neu regeln müssen

Author: Paul Collier

Publisher: Siedler Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 320

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Wohl kaum eine Frage wird heute so heftig debattiert wie die der Einwanderung. Dürfen wir Menschen an der Grenze abweisen und sie wieder in ihre Heimatländer zurückschicken, auch wenn dort Armut und Hunger herrschen? Einwanderungspolitik, schreibt Paul Collier, ist bislang eine Mischung aus viel Emotion und wenig Wissen. In seinem neuen Buch zeigt er, warum es sich lohnt, einen völlig neuen Blick auf die weltweite Migration zu werfen. Wer darf ins Land kommen und wer nicht? Profitieren wir von der Einwanderung – oder hilft der Massenexodus nur den Migranten selbst? Paul Collier erforscht, welche Kosten und welchen Nutzen die weltweite Migration mit sich bringt: für die aufnehmenden Ländern (vor allem Europa und die USA), für die Einwanderer selbst und für jene Länder, die die Migranten zurücklassen. Vor allem diese Staaten, die oft zu den Ländern der „ärmsten Milliarde“ gehören, müssen wir im Blick behalten, so Collier, wenn wir über die Gewinner und Verlierer von Migration sprechen. Nur so wird es möglich sein, neue, gerechte Einwanderungsregeln zu finden, von denen möglichst viele Menschen profitieren und die keiner Gesellschaft schaden.

Die Ausrottung der Armut

Author: Markus Scholze

Publisher: GRIN Verlag

ISBN:

Category: Social Science

Page: 37

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Soziales System, Sozialstruktur, Klasse, Schichtung, Note: 2, Karl-Franzens-Universität Graz (Soziologie), Veranstaltung: Global Sociology, Sprache: Deutsch, Abstract: Man könnte meinen, dass seit dem Aufruf von Bob Geldof zum Live-Aid-Konzert im Juli 2005, wo Elton John, Bono, Madonna, Coldplay und andere Rockstars versuchten die Aufmerksamkeit der Welt auf die Ärmsten der Armen zu lenken, die Ausrottung der Armut ins Finale geht. Im selben Jahr warb der damalige britische Premierminister Tony Blair in Davos für einen massiven Förderungsschub für Afrika um die Millennium Development Goals – auf die ich noch eingehen werde – bis 2015 zu erreichen. Parallel zu „Live 8“, fand im Juli 2005 der G8-Gipfel in Gleneagles (Schottland) statt, wo sich ebenfalls Tony Blair und der damalige britische Finanzminister und heutige Premierminister Gordon Braun massiv für die Armutsbekämpfung in Afrika einsetzten und gemeinsam mit den G8-Staatschefs, die Verdoppelung der Entwicklungshilfe für Afrika von 25 Milliarden Dollar pro Jahr auf 50 Milliarden Dollar beschlossen (vgl. Easterly 2006, S.18). Eigentlich könnte man nach all diesen Unterstützungserklärungen der Mächtigsten der Welt optimistisch in die Zukunft blicken und einer endgültigen Ausrottung der Armut entgegen sehen. Aber machen wir uns nichts vor, schon Daniel Bell berichtet in seinem Aufsatz „The future world disorder“ über ein Dokument, das die United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) für die International Labor Organization (ILO) Konferenz im Juni 1976 entwarf. In diesem Dokument wurde das Ziel formuliert, die extreme Armut dieser Welt bis zum Jahre 2000 „auszurotten“, von der rund 20 Prozent der Weltbevölkerung betroffen waren. Wenn auch dieses Ziel von der UNCTAD formuliert wurde, so hielt es Bell damals für unwahrscheinlich dieses Ziel zu erreichen (Bell 1977). Wenn wir uns die Armutsproblematik seit dem Jahre 2000 ansehen, so müssen wir Bell mit seiner pessimistischen Haltung leider Recht geben. Auch wenn ich nicht Schwarz malen möchte, so müssen wir doch realistisch genug sein und all die vornehmlichen und überaus lobenswerten Bemühungen von Geldof,Bono, Blair und Obama, kritisch betrachten – was die genannten Persönlichkeiten und ihre Kollegen auch sicherlich selbst tun – und den Kampf gegen die Armut nüchtern analysieren und schließlich auch zu Ende führen.

Das ist unsere Welt

Der Mensch im 21. Jahrhundert

Author: Rom Lammar

Publisher: BoD – Books on Demand

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Page: 356

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Da der Mensch der Urheber der globalen Probleme ist, mit denen er sich im 21. Jahrhundert auseinanderzusetzen hat, liegt es auch in seiner Macht, sie zu l sen. Die Chance f r die etwas mehr als 7 Milliarden Menschen liegt im kreativen Potenzial der Menschheit und den neuen technischen M glichkeiten, wie zum Beispiel die modernen Telekommunikationstechniken, die einen Wissensaustausch erm glichen in einem Ausma, wie es ihn vorher noch nie gegeben hat. Zum erstenmal in seiner Geschichte ist der Mensch in der Lage, die Erde als ein ganzheitliches, dynamisches System zu begreifen und obschon wir mit unseren Sinnesorganen nur einen kleinen Teil dieses Systems wahrnehmen und die Naturgesetze unserem Verstand eine un berwindbare Grenze setzen, wissen wir, dass wir dieses System tagt glich mitgestalten. Das ist unsere Welt nimmt Sie mit auf eine faszinierende Reise durch eine Welt, die sich uns mal sch n, mal grausam, mal erfreulich und mal bedrohlich pr sentiert, letztendlich aber die bestm gliche ist, die f r uns Menschen infrage kommt. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie die Welt und sich selbst mit anderen Augen sehen.

Poor Economics

Plädoyer für ein neues Verständnis von Armut

Author: Abhijit Banerjee

Publisher: Albrecht Knaus Verlag

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Category: Business & Economics

Page: 384

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Wir müssen radikal umdenken! Ein unterernährter Mann in Marokko kauft lieber einen Fernseher als mehr Essen. Absurd? Nein. Die Ausnahmeökonomen Esther Duflo und Abhijit V. Banerjee erregen weltweit Aufsehen, weil sie zeigen können: Unser Bild von den Armen ist Klischee. Wir müssen radikal umdenken, wenn wir die Probleme der Ungleichheit lösen wollen. Alle Konzepte für den Kampf gegen Hunger und Armut können nicht greifen, wenn sie auf falschen Annahmen basieren. Esther Duflo und Abhijit V. Banerjee reisen in arme Länder und untersuchen mithilfe von Zufallsexperimenten und Kontrollgruppen, eigentlich einer naturwissenschaftlichen Methode, was gegen Hunger, Armut und Misswirtschaft wirklich hilft und was nicht. Ihre Studien decken reihenweise Widersprüche auf, und die beiden »Lichtgestalten der Wirtschaftswissenschaft« (Wall Street Journal) sorgen international für Kontroversen. Wer von weniger als 1 Euro pro Tag das Beste aus sich machen und für die Familie vorsorgen muss, hat womöglich ganz andere Anreize oder Zwänge, als wir uns vorstellen können. »So ehrlich beobachtet, nachgefragt, experimentell belegt und ohne Rücksicht auf politische Korrektheit aufgeschrieben, wurde das alles noch nie. Das macht ‘Poor Economics’ zu einem sehr wichtigen Buch.« (Die Zeit)

Dialog

Beiträge zur Friedensforschung

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Category: Peace

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Sozialer Kapitalismus!

Mein Manifest gegen den Zerfall unserer Gesellschaft - Mit einem Vorwort für die deutsche Ausgabe

Author: Paul Collier

Publisher: Siedler Verlag

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Category: Social Science

Page: 320

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"Der Kapitalismus hat uns zu einer Rottweiler-Gesellschaft gemacht": Der Alarmruf eines weltbekannten Ökonomen Paul Collier, einer der bedeutendsten Ökonomen unserer Zeit und besonders in Deutschland hochgeschätzt, legt ein Manifest für einen erneuerten Kapitalismus vor. Seine Diagnose: Es geht nicht nur um Verteilung zwischen Arm und Reich, viel gefährlicher ist der neue Riss durch das Fundament unserer Gesellschaft - zwischen den städtischen Metropolen und dem Rest des Landes, zwischen den meist urbanen Eliten und der Mehrheit der Bevölkerung. Eine Ideologie des Einzelnen greift um sich, die auf Selbstbestimmung beharrt, auf Konsum abzielt und sich dabei von der Idee gegenseitiger Verpflichtungen verabschiedet. "Die Rottweiler-Gesellschaft“, so Collier, "verliert den Sinn für sozialen Zusammenhalt" - und in dieses Vakuum stoßen Populisten und Ideologen. Schonungslos und leidenschaftlich verurteilt der konservative Ökonom diese neue soziale und kulturelle Kluft. Und er präsentiert ein sehr persönliches Manifest für einen sozialen Kapitalismus, der auf einer neuen Ethik der Gemeinschaft beruht.