Anthroposophische Kunsttherapie mit Menschen mit geistiger Behinderung

Author: Vanessa Pietsch

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638721191

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Page: 94

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Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Padagogik - Heilpadagogik, Sonderpadagogik, Note: gut, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Lehramt an Sonderschulen), Sprache: Deutsch, Abstract: Zu dem Thema "Anthroposophische Kunsttherapie mit Menschen mit geistiger Behinderung" gibt es meines Wissens - neben einigen Aufsatzen - nur das Buch von E.-L. Damm (1999). Ebenso, wie in den anderen Buchern zur allgemeinen anthroposophischen Kunsttherapie werden dem Leser zwar die Behandlungsanweisungen deutlich - es wird auch dargestellt, worauf sie abzielen - man erhalt jedoch nicht ausreichende Informationen uber den zu Grunde liegenden Hintergrund: Die Anthroposophie. Das anthroposophische Vokabular wird mit Selbstverstandnis verwendet und grosstenteils als bekannt vorausgesetzt. Dies erschwert erheblich, die beschriebenen Vorgehensweisen nachzuvollziehen. Daraus ergibt sich die Zielsetzung dieses Buches, die anthroposophische Kunsttherapie mit Menschen mit geistiger Behinderung" auch Nichtanthroposophen" verstandlicher und durchschaubarer zu machen. Zum besseren Verstandnis ist das vorliegende Buch in drei aufeinander aufbauende Stufen gegliedert. Auf der ersten Stufe sollen die fur die Kunsttherapie relevanten anthroposophischen Hintergrunde und Begriffe, die auf den Geisteswissenschaften Rudolf Steiners beruhen, erklart werden. Auf der zweiten Stufe werden die Grundlagen der allgemeinen anthroposophischen Kunsttherapie fur Kranke beschrieben, die wiederum die Basis fur den Behandlungsansatz, der auf Menschen mit geistiger Behinderung abzielt, darstellt. Auf der dritten Stufe wird das anthroposophische Verstandnis von Geistiger Behinderung" geklart. So kann der spezifische Behandlungsansatz der anthroposophischen Kunsttherapie fur Menschen mit geistiger Behinderung" nachvollziehbar und verstandlich dargestellt werden. Zum Abschluss des Buches soll anhand von drei Fallbeispielen veranschaulicht werden, wie dieses Kunsttherapiekonzept mit Menschen mit gei"

Anthroposophische Kunsttherapie: Lehre und Grundlagen

Author: Vanessa Pietsch

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656863911

Category: Education

Page: 32

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Akademische Arbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: gut, Christian-Albrechts-Universität Kiel (Lehramt an Sonderschulen), Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit sollen die für die Kunsttherapie relevanten anthroposophischen Hintergründe und Begriffe, die auf den Geisteswissenschaften Rudolf Steiners beruhen, erklärt werden. Anschließend werden die Grundlagen der allgemeinen anthroposophischen Kunsttherapie für Kranke beschrieben. Aus dem Inhalt: Die Lehre der Anthroposophie; Der kosmische Ursprung, Reinkarnation und Karma; Drei- und Viergliederung des Menschen; Die Sinne und Stufen nach Rudolf Steiner; Grundverständnis der anthroposophischen Kunsttherapie; Künstlerisches Arbeiten; Die Bedeutung der Sinne; Die Hauptkünste Malen und Zeichnen; ...

Kunsttherapie bei Autismus

Author: Susanne Meidel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3668208263

Category: Education

Page: 14

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Essay aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Kunst - Kunstpädagogik, Note: 1,0, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: In dem vorliegenden Text habe ich mich mit den Fragen: „Was ist Autismus überhaupt?“, „Wo kommt die Krankheit her?“ und „Welche Therapieformen gibt es?“ beschäftigt. Da ich selbst eine Reiterin bin und später evtl. auch die Ausbildung zur Reittherapeutin machen möchte, bin ich im letzten Teil der Arbeit besonders auf die Aspekte der Heilpädagogischen Reittherapie eingegangen.

Interviews mit Menschen mit einer geistigen Behinderung im Rahmen der qualitativen Sozialforschung

Author: Sören Funk

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638237265

Category: Education

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,6, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau (-), Veranstaltung: Gesprächsführung, 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Subjektive Faktoren sind Bewertungen und Urteile, die durch individuelle Wahrnehmungsprozesse der Nutzer von Diensten und Angeboten zustande kommen. Das subjektiv empfundene Wohlbefinden einer Person ist abhängig von der individuellen Einschätzung der Lebensbedingungen und der persönlichen Zufriedenheit. Will man die Lebensqualität in verschiedenen Wohnformen in angemessener Weise beurteilen, benötigt man neben den Aussagen der Nutzer auch objektive Maßstäbe, welche die subjektiven Sichtweisen ergänzen. Somit lässt sich Lebensqualität definieren als die Verknüpfung zwischen objektiven Lebensbedingungen und subjektivem Wohlbefinden. Lebensqualität hängt wesentlich davon ab, wie die Nutzer von Wohnangeboten die gegebenen Bedingungen wahrnehmen. Aus diesem Grund ist es wichtig, Betroffene selbst zu Wort kommen zu lassen und nach ihrer persönlichen Beurteilung zu fragen. Ingesamt habe ich mit vier geistig behinderten Erwachsenen Gespräche geführt und sie zu ihrer Wohnsituation befragt. Bei der Durchführung der Gespräche wurden die Grundsätze der qualitativen Sozialforschung berücksichtigt, die im Verlauf dieser Hausarbeit erklärt werden. Das erhobene Gesprächsmaterial bildete die Grundlage der von mir durchgeführten qualitativen Studie „Lebensqualität in verschiedenen Wohnsituationen: Subjektive Bewertung aus der Nutzerperspektive“. In dieser Hausarbeit will ich das methodische Vorgehen (Untersuchungsdesign) darstellen und erläutern. Dazu gehört die Vorstellung des Untersuchungsinstruments, die Auswahl der Stichprobe und die Erklärung der Techniken bei der Erhebung, Aufbereitung und Analyse der Daten. Ziel ist es, die Aspekte herauszuarbeiten, die bei der Gesprächsführung mit Menschen mit einer geistigen Behinderung beachtet werden müssen, will man diesen Personenkreis in eine Datenerhebung miteinbeziehen. In Kapitel 2 wird das problemzentrierte Interview vorgestellt, das als Methode benutzt wurde. Inhalt von Kapitel 3 ist die Beschreibung des Vorgehens bei der Auswahl der Gesprächspartner. Um Interviews erfolgreich durchzuführen, müssen gewisse Rahmenbedingungen erfüllt sein, die ich in Kapitel 4 angeben werde. Kapitel 5 schildert eine Variante, gesammeltes Gesprächsmaterial nach qualitativen Gesichtspunkten auszuwerten. Den Abschluss dieser Hausarbeit bildet eine Zusammenfassung der gewonnenen Erkenntnisse (Kapitel 6).

Ressourcenorientierter Umgang mit Ängsten bei Menschen mit geistiger Behinderung

Mögliche Methoden und Strategien für die Praxis

Author: Lisa Merkle

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3656171793

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Page: 122

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Psychologie - Beratung, Therapie, Note: 1,3, Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau, Sprache: Deutsch, Abstract: Angst ist als grundlegende menschliche Emotion zu verstehen, die Menschen in Haufigkeit und Intensitat unterschiedlich erleben. Neben einer naturlichen Angst in bedrohlichen Situationen, ist eine Vielzahl von Menschen von Angsten betroffen, die uber das naturliche Mass hinausgehen und unabhangig von einer realen Bedrohung erlebt werden. Angste konnen in Abhangigkeit ihres Ausmasses das Leben Betroffener stark beeinflussen und die Lebensqualitat verringern. Mittlerweile geht man von einer erhohten Auftretenswahrscheinlichkeit von Angsten bei Menschen mit einer geistigen Behinderung aus. Dennoch hielt sich die Forschung im Hinblick auf mogliche Umgangsweisen bislang weitgehend zuruck. Innerhalb dieser Arbeit liegt der Fokus auf Moglichkeiten zu einem ressourcenorientierten Umgang mit Angsten bei Menschen mit geistiger Behinderung. Neben Grunden zur Entstehung von Angsten, soll diese Arbeit einen Uberblick uber mogliche Umgangsmethoden unter Einbeziehung vorhandener Ressourcen des Betroffenen gebe

Einsatzmöglichkeiten der Kunsttherapie

Author: Sabine Hörner

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638273970

Category: Education

Page: 14

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Studienarbeit aus dem Jahr 2000 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,2, Katholische Hochschule Freiburg, ehem. Katholische Fachhochschule Freiburg im Breisgau (Katholische Fachhochschule Freiburg), Veranstaltung: Bildhaftes, kreatives Arbeiten, Sprache: Deutsch, Abstract: Ich möchte die Kunsttherapie – Zusatzausbildung machen. Allerdings weiß ich bisher noch nicht, was in der Kunsttherapie genau gemacht wird und in welchen Bereichen sie eingesetzt werden kann. Deshalb habe ich beschlossen, die Gelegenheit zu nutzen und durch diese Hausarbeit etwas über die Kunst- und Gestalttherapie zu erfahren. Anfangs fiel es mir trotz der Kapitel des Buches „Kunst- und Gestaltungstherapie” von Gertraud Schottenloher schwer, das Thema einzugrenzen. Alles klang interessant und ich wußte nicht, wo ich anfangen sollte. Die Überlegung, daß ich noch recht wenig über diese Therapieform weiß und jede Gruppe aus Einzelpersonen besteht, hat mich zu der Entscheidung kommen lassen, mit dem „Einzelnen und seinem bildnerischen Ausdruck”, wie das erste Kapitel in dem Buch heißt, zu beschäftigen. Dabei hoffte ich, erst einmal grundsätzliche Dinge zu erfahren und mich nicht gleichzeitig noch auf gruppenspezifische Vorgänge konzentrieren zu müssen. Denn es hängt von der Gruppenzusammensetzung, dem Gruppenprozess, Konflikten in der Gruppe und ähnlichem ab, was in einer Gruppe gemacht werden kann, was somit überhaupt anwendbar ist und was nicht.

Sind Menschen mit geistiger Behinderung "normal"? - Reflexionen zur Normalismusdiskussion

Author: Christina Bohlen

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638484769

Category: Education

Page: 72

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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,7, Universität zu Köln (Heilpädagogische Fakultät ), 93 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In meiner Arbeit gilt es herauszufinden, ob Menschen mit geistiger Behinderung‘normal’sind. Der Begriff des ‘Normalen’, der ‘Normalität’ scheint eindeutig zu sein - im Alltag wird er ganz selbstverständlich benutzt. Doch es gibt kaum einen Begriff wie den der ‘Normalität’, der so verworren und so vieldeutig ist. Auf die Frage, ob Menschen mit geistiger Behinderungnormalsind, können verschiedene Menschen unterschiedlich antworten. So können zwei Personen der Ansicht sein, dass sie Menschen mit Behinderung nicht normal finden und doch etwas Unterschiedliches damit meinen, den Begriff des Normalen unterschiedlich deuten. Der Erste könnte meinen, dass es nicht normal ist, behindert zu sein, weil er ‘normal’ mit der biologischen Norm gleichsetzt, welcher Menschen mit Behinderung nicht entsprechen; der Zweite könnte ‘normal’ mit seinem Alltag vergleichen, in dem Menschen mit Behinderung nicht (oder nur in unterdurchschnittlicher Anzahl) vorkommen. Zwei weitere Personen, die die Ansicht vertreten, dass Menschen mit Behinderung normal sind, übersetzen diesen Begriff für sich wieder anders. Der Erste findet Behinderung normal, da Behinderung für ihn eine natürliche Daseinsform darstellt und der Zweite, weil er in einer Werkstatt für Menschen mit geistiger Behinderung arbeitet und jeden Tag mit dieser Personengruppe im Kontakt kommt und es so für ihn zu seiner persönlichen Normalität geworden ist. An diesen Beispielen wird deutlich, dass es eben nichtdie eine, richtigeDefinition von ‘Normalität’ gibt und sich die verschiedensten Bedeutungen hinter ihr verbergen.

Freizeit im Leben von Menschen mit geistiger Behinderung

Author: Yvonne Schuhmnann

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638171744

Category: Education

Page: 21

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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Pädagogik), Sprache: Deutsch, Abstract: Die Freizeit und ihre Gestaltung ist ein ganz wesentlicher Teil der sozialen Rehabilitation von Menschen mit geistiger Behinderung. Sie bietet die Chance, Ausgrenzungen zu beheben und soziale Integration zu fördern. Das Angebot von Freizeit, Bildung und kultureller Partizipation ist für ein sinnerfülltes und selbstbestimmtes Leben ebenso wichtig wie die Arbeit. "Gerade (vor allem) dem Feld der Freizeit wird eine grundlegende (originäre) Bedeutung für Lebensverwirklichung, Lebenszufriedenheit und Lebensglück zugeschrieben, da Freizeit im Unterschied zur Arbeit keinen Zwang oder Leistungsdruck unterliegt, sondern auf Freiwilligkeit, Freiheit und Eigenentscheidung beruht" (Theunissen 1995, S.70). In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich mit dem Thema "Freizeit im Leben von Menschen mit geistiger Behinderung" befassen. Dabei möchte ich Antworten auf folgende Fragen finden: Welche Freizeitbedürfnisse haben geistig behinderte Menschen und wodurch werden sie möglicherweise beeinflusst? Wie sieht die Freizeitsituation von Menschen mit geistiger Behinderung aus? Welche Aufgaben ergeben sich dadurch für die Freizeiterziehung? Zur Erarbeitung verwendete ich hauptsächlich Bücher von H. Ebert, R. Markowetz und H. Opaschowski. Zur Ergänzung meiner Aufzeichnung verwendete ich Literatur von Zielniok, Theunissen und anderen. Zunächst gehe ich näher auf den positiven Freizeitbegriff von Opaschowski ein, da dieser sich auf alle Bevölkerungsgruppen übertragen lässt, und somit auch Gültigkeit für Menschen mit Behinderung hat. Danach werde ich auf Freizeitbedürfnisse und auf ihre Erschwernisse zu sprechen kommen. Im Weiteren komme ich auf die Frage nach der Freizeitsituation zu sprechen, um dann zum Abschluss die Aufgaben und Ziele der Freizeiterziehung besser erläutern zu können.

Elternschaft – Forderung oder Verzicht? Über die Kinder geistig behinderter Eltern

Author: Friedemann Göppel

Publisher: Diplomica Verlag

ISBN: 3842880723

Category: Education

Page: 84

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Menschen mit geistiger Behinderung haben ein verfassungsmäßiges Recht auf die Pflege und Erziehung ihrer Kinder. Aber sind sie auch in der Lage, ihre Kinder zu erziehen? Kinder haben ein eigenes Recht auf Entfaltung ihrer Persönlichkeit. Gibt es für die Kinder geistig behinderter Eltern Chancen auf eine gesunde Entwicklung und eine tragfähige Zukunftsperspektive? Oder sind sie schwer kalkulierbaren Risiken ausgesetzt und müssen negative Folgen für ihre Zukunft befürchten? Wie ist die Rechtslage? Und was sagen diese Kinder selbst zu ihrer Situation? Solchen und weiteren Fragen geht dieses Fachbuch in Bezugnahme auf die Forschung der letzten zwei Jahrzehnte nach und zieht interessante Schlussfolgerungen in der kontroversen Diskussion um eine Elternschaft geistig behinderter Eltern.

Die Geschichte von Menschen mit einer geistigen Behinderung

Author: Friedemann Göppel

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640604180

Category: Education

Page: 10

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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Fachhochschule Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Bei meinen Recherchen zu dieser Hausarbeit stieß ich auf eine ganze Reihe von Begriffen, die durch unterschiedliche Zeitalter hindurch gebraucht wurden, heute aber entweder als Schimpfwort gelten oder aber in sonstiger Weise nicht (mehr) als passender Sprachschatz für Menschen mit einer geistigen Behinderung empfunden werden. So wurden Menschen mit einer geistigen Behinderung „Wechselbälge“, „Narren“, „Trottel“, „Idioten“, „Schwachsinnige“, „Blöde“, „Geistesschwache“, „Mongos“, „Wasserköpfe“ oder „Dummköpfe“ genannt. Wenn man sich selber fragt, in welchem Zusammenhang diese Begriffe heute noch auftauchen, dann stellt man fest, dass man die wenigsten überhaupt noch mit einer geistigen Behinderung in Zusammenhang bringen würde. Neben dem Sprachgebrauch im Alltag ist auch ein kurzer Blick auf Begriffe in der Fachwelt bzw. in der Arbeit an der Basis mit geistig behinderten Menschen selbst interessant. Wenn man von den Behinderten spricht, ist das in der Fachwelt heute nicht mehr passend. Ja selbst das Wort geistige Behinderung ist teilweise nicht mehr gewünscht oder wird gar als abwertend empfunden. So möchten Menschen, die der Organisation „People First“ angehören, lieber Menschen mit Lernschwierigkeiten genannt werden. Insofern kann man sagen, dass die Einstellung zu Behinderung, die sich ja nicht zuletzt in Sprache ausdrückt, eine Entwicklung genommen und sich verändert hat, aber wie in nachfolgenden Ausführungen zu sehen sein wird, nicht kontinuierlich zum Positiven, sondern im Verlauf der Geschichte durchaus wechselhaft und zwar bis hinein in das vergangene 20. Jahrhundert. Im Rahmen dieser kurzen Hausarbeit möchte ich mich auf einen relativ kurzen Abriss der Geschichte von Menschen mit Behinderungen, in manchen Epochen speziell mit geistigen Behinderungen, beschränken, der auch nur bis in die Zeit des Nationalsozialismus reichen soll. Die Entwicklung im 20. und 21. Jahrhundert ist sehr vielseitig und komplex, ich blende sie wegen ihres Umfanges in dieser Arbeit aus.

Deprivation bei Menschen mit einer Behinderung

Author: Eliane Zürrer-Tobler

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638393267

Category: Education

Page: 24

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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: sehr gut, Universität Zürich (Institut für Sonderpädagogik), 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Anfangs des 20. Jahrhunderts starben in den Findelhäusern Deutschlands rund 70% der Säuglinge. (vgl. Spitz 1969, 77) Die Tatsache, dass Kinder aufgrund deprivierender Lebensbedingungen sterben können ist erschreckend. Auch behinderte Menschen litten während des letzten Jahrhunderts unter enorm isolierenden und deprivierenden Bedingungen. Die Enthospitalisierungs- und Normalisierungsdebatte haben dazu beigetragen, die Lebensumstände von behinderten Menschen stark zu verbessern. Doch gibt es heute wirklich keine deprivierende Faktoren mehr? Ist Deprivation bei Menschen mit Behinderung im 21. Jahrhundert kein Thema mehr? Solche und ähnliche Überlegungen liessen mich folgende Fragestellung formulieren: ‚Inwiefern ist Deprivation bei Menschen mit einer Behinderung ein heute noch aktuelles Thema?’ Anhand folgender Arbeit möchte ich verschiedene Faktoren zusammentragen, welche die Aktualität des Themas deutlich machen. Als Einstieg dient eine Definition des Begriffes Deprivation. Da es einige eng mit Deprivation verwandte Begriffe gibt, scheint eine anschliessende Begriffsklärung notwendig. Folgend verschafft das vierte Kapitel einen Überblick über die Geschichte der Deprivationsforschung. Dabei werden auch die Lebensbedingungen behinderter Menschen im letzten Jahrhundert betrachtet. Anschliessend gehet das Fünfte Kapitel auf verschiedene, aktuelle Risikofaktoren für Deprivation bei Menschen mit einer Behinderung ein. Die folgenden Kapiteln beschäftigen sich mit den Folgen und der Prävention von Deprivation. In der Schlussfolgerung wird obige Fragestellung beantwortet. Literarisch stützt sich die Arbeit auf verschiedene Bücher und Artikel zum Thema. Dabei beziehe ich mich vor allem auf die Werke von Theunissen (1991, 1999) und eine Studie von M. Seifert (2002). Leider gibt es nur wenig aktuelle Literatur zum Thema.

Kunsttherapie und Dialogisches Malen

Author: Jacqueline Koller

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640823192

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Page: 68

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Kunst - Kunstpadagogik, Katholische Universitat Eichstatt-Ingolstadt, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Teil des vielseitigen Wochenprogramms einer stationaren Psychotherapie wird in der vorliegenden Arbeit genauer beleuchtet: Die Kunsttherapie. In ihr gibt es verschiedene Ansatze (kunstpsychologisch, kunstpadagogisch/-didaktisch, psychiatrisch (arbeits-, ergo-, beschaftigungstherapeutisch), heilpadagogisch, kreativ- u. gestaltungstherapeutisch, tiefenpsychologisch)1. Ebenfalls eine Rolle spielen viele unterschiedliche Themen, Materialien und Techniken. Eine Technik steht hier unter besonderem Augenmerk: Das Dialogische Malen. Zunachst wird grundsatzlich in die Thematik eingefuhrt: Was hat es mit Kunsttherapie auf sich? Wieso ist Kunst wichtig in einer Therapie, was kann Kunst leisten? Worum geht es in der Kunsttherapie, wie lauft sie ab, welche Rolle spielt der Kunsttherapeut und was konnen bestimmte Materialien und Techniken bewirken? Danach ruckt das Dialogische Malen in den Fokus: Was ist Dialogisches Malen und was sein Nutzen? Im letzten Teil geht es um die Praxis: Dialogisches Malen im Selbstversuch mit drei Personen. Davon ausgehend gilt es abschliessend zu beurteilen, ob diese eigentlich therapeutische Technik auch ausserhalb einer Kunsttherapie hilfreich sein kan

Kunsttherapie als Behandlungsmethode bei Suchterkrankungen

Author: Marie-Elisabeth Wöhlbier

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640983920

Category: Education

Page: 34

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 2,0, Universität Rostock (Institut für Sonderpädagogische Entwicklungsförderung und Rehabilitation), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit soll exemplarische Einblicke in das vielseitige Gebiet der Kunsttherapie geben. Herausgestellt werden soll ein allgemeiner Überblick über die verschiedenen theoretischen und praktizierten Ansätze der Kunsttherapie nach Karl-Heinz Menzen. Im Anschluss wird am Beispiel der Suchterkrankung die Kunsttherapie als spezifische Behandlungsmethode vorgestellt. Gefragt wird, ob die Kunsttherapie eine gewinnbringende Therapiemethode bei Abhängigkeitserkrankungen darstellt. Welche Vorzüge kann die Behandlung suchtkranker Menschen mit kunsttherapeutischen Elementen haben? Gibt es Grenzen dieser Behandlungsmethode? Die Ergebnisse werden anhand eines hermeneutischen Zugangs zusammengetragen, da sich die vorliegende Arbeit ausschließlich auf die Untersuchung von gegebenen Texten stützt.

Musik und Medizin

Chancen für Therapie, Prävention und Bildung

Author: Günther Bernatzky,Gunter Kreutz

Publisher: Springer-Verlag

ISBN: 370911599X

Category: Medical

Page: 442

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Dieses Buch stellt den Stand aktueller Forschungen in der Musikmedizin und die Wirkung von Musik auf Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität dar und bietet wissenschaftliche Grundlagen für therapeutische, pädagogische und andere Anwendungsgebiete. Die enthaltenen Themen sind aus allen Bereichen des Musiklebens abgeleitet: Musikmedizinische und musiktherapeutische Ansätze bilden wichtige Aspekte, aber auch verbreitete musikalische Aktivitäten wie Laienmusizieren, Chorsingen, Musikhören und Tanzen sowie Entwicklungsaspekte über die gesamte Lebensspanne werden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit dargestellt. Das Buch spannt den Bogen von den psychophysiologischen Grundlagen emotionaler Wirkungen des Musikhörens über ein Spektrum musikpsychologischer und -therapeutischer Interventionen in medizinischen Bereichen bis zur Bedeutung musikalischer Aktivität und des Musiklernens zur Prävention aus Entwicklungs-, Bildungs- und geriatrischer bzw. geronto-psychiatrischer Sicht.

Pflegebedürftigkeit und individuelle Bedürfnisse von Menschen mit geistiger Behinderung in der Pflege

Empfehlungen für ein pflegerisches Konzept am Beispiel der Zieglerschen Anstalten

Author: Patricia Huß

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640560477

Category: Medical

Page: 85

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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Pflegewissenschaften, Note: 1,3, Pädagogische Hochschule Weingarten, Veranstaltung: Pflegepädagogik, Sprache: Deutsch, Abstract: Menschen mit geistiger Behinderung, die in Institutionen der Behindertenhilfe leben, sind häufig auf pflegerische Unterstützung angewiesen. Die Relevanz pflegerischer Versorgung in diesem Bereich wird in Zukunft weiterhin zunehmen. Die Entwicklungen im Gesundheitssektor, höhere Lebensqualität und ein besseres Bildungssystem haben zur Folge, dass die Lebenserwartung der Menschen kontinuierlich steigt. Ein weiterer Grund ist in den strukturellen Versorgungsbedingungen zu finden. In Zukunft werden neben älteren Menschen vor allem Menschen mit schweren Behinderungen und erhöhtem pflegerischem Bedarf in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe versorgt. Dabei werden die Pflegenden mit speziellen Herausforderungen konfrontiert, denn die Lebensbegleitung von Menschen mit geistiger Behinderung beinhaltet pflegerische Problemstellungen, die in besonderer Weise berücksichtigt werden müssen. In der Praxis stellt sich täglich die Frage: „Welche Pflege brauchen Menschen mit geistiger Behinderung?“ Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, das Spezifische der pflegerischen Begleitung von Menschen mit geistiger Behinderung zu erfassen. Es wird durchleuchtet, welche Formen der Pflegebedürftigkeit und welche individuellen Bedürfnisse die Pflege von Menschen mit geistiger Behinderung umfasst. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen als Ausgangslage für die Entwicklung eines angemessenen Versorgungskonzeptes dienen, um die pflegerische Begleitung dieser Personengruppe zu optimieren und somit ihre Lebensqualität zu erhöhen.

Ethische Experimente

Übungen zum guten Leben

Author: Anthony Appiah

Publisher: C.H.Beck

ISBN: 9783406592645

Category: Ethik

Page: 265

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Kunsttherapie bei sexuellem Missbrauch

Malen und Gestalten mit sexuell missbrauchten Mädchen

Author: Mareike Lüdeke

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3640394623

Category: Education

Page: 37

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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1, Universität zu Köln (Erziehungswissenschaft), Veranstaltung: Kunsttherapie in ausgewählten pädagogischen und rehabilitativen Feldern. Theorie- Methode- Praxis, Sprache: Deutsch, Abstract: Kapitel zwei liefert die Definition des Begriffs „sexuelle Gewalt“ aus rechtlicher und feministischer Sichtweise. Nach der Definition des Begriffs gibt Kapitel zwei Informationen über die Folgen sexueller Gewalt gegen Mädchen. Missbrauch kann Kurzzeit- und Langzeitfolgen haben. Die Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf die Kurzzeitfolgen, da diese von Bedeutung für die kunsttherapeutische Behandlung sind. Im Vordergrund stehen die Auswirkungen des Missbrauchs auf die Psyche des Mädchens, da die erwähnten Methoden überwiegend an die Emotionen des Kindes anknüpfen. Kapitel drei vermittelt dann die Gründe für die Anwendung von KT bei sexuellem Missbrauch. In diesem Kapitel wird auf die Ziele der KT bei Misshandlungsopfern eingegangen als auch auf die Möglichkeiten der Kunsttherapie zum Erreichen dieser Ziele. In diesem Zusammenhang wird die Frage beantwortet, warum gerade KT bei sexuellem Missbrauch sinnvoll ist. Zur Beantwortung der Frage wird der Vergleich mit anderen Therapieformen hinzugezogen. In Kapitel vier werden dann ausführlich maltherapeutische als auch gestalterische Methoden in der Kunsttherapie mit sexuell missbrauchten Kindern aufgeführt. Es wird auf Spontanzeichnungen, auf gemeinsames Malen mit dem Therapeuten und auf die Integration von Spiel und Sprache in die Kunsttherapie eingegangen. Die Hausarbeit führt konkrete maltherapeutische als auch gestalterische Aufgaben auf, die sich für die Behandlung von Missbrauchsopfern eignen. Hierbei werden Aufgaben aufgeführt, die an die psychischen Folgen sexueller Misshandlung anknüpfen: Welche Möglichkeiten hat der Therapeut, dem Kind die Angst vor der Aufdeckung der Missbrauchserfahrung zu nehmen? Wie genau kann ein Therapeut mit den Ambivalenzgefühlen missbrauchter Mädchen umgehen? Welche Methoden helfen, um unterdrückte Aggressionen zu entladen? Wie können Einstiegs- und Abschlussaufgabe aussehen? Welche Testverfahren sind bei dieser Diagnose hilfreich? etc.. Zwischendurch wirft die Hausarbeit kurz einen Blick auf mögliche Auswertungsansätze einzelner kunsttherapeutischer Methoden. Das Fallbeispiel Johanna am Ende der Hausarbeit eröffnet dem Leser einen Einblick auf die Auswirkungen der Missbrauchserfahrung auf die Psyche eines Kindes und zeigt, wie ein Therapeut das Mädchen einfühlsam und geduldig dabei unterstützt, sich mithilfe kunsttherapeutischer Methoden der sexuellen Erfahrung anzunähern und sich zunehmend mehr bereit zu fühlen, über die Erfahrung zu sprechen.

Psychische Auffälligkeiten bei Menschen mit geistiger Behinderung

Author: Imke Wolkenhaar

Publisher: GRIN Verlag

ISBN: 3638519430

Category: Education

Page: 104

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,0, Universität Lüneburg, 63 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Fachwelt ist mittlerweile unumstritten, dass auch Menschen mit einer geistigen Behinderung Verhaltensauffälligkeiten entwickeln oder psychisch erkranken können (vgl. LINGG/THEUNISSEN 2000, S. 11). Bisher fehlte jedoch ein interdisziplinärer Diskurs. Viele der früheren Arbeiten widmeten sich diesem Thema entweder aus einem klinisch-psychologischen Interesse oder aus einer rein behindertenpädagogischen Perspektive (vgl. LINGG/THEUNISSEN 2000, S. 9). Eine monokausale Sichtweise wird der Komplexität der Thematik nicht gerecht. Die exemplarischen Fallbeispiele dieser Arbeit beziehen sich auf erwachsene Menschen mit geistiger Behinderung, die in einer stationären Wohngruppe leben. Das Interesse an dieser Thematik resultiert aus der langjährigen Arbeit mit erwachsenen Menschen mit geistiger Behinderung und durch die in der täglichen Praxis immer wieder auftretenden Fragen zu dieser aktuellen Problematik. Ist das Verhalten des Bewohners „verhaltensauffällig“ oder ist es „psychisch gestört“? Warum bekommen Bewohner seit langer Zeit Psychopharmaka? Welche sozialpädagogischen Herausforderungen ergeben sich aus dieser Problematik? Was ist zu tun bzw. wie ist der pädagogische Alltag zu verändern, um diesem Personenkreis adäquat begegnen zu können? Zu Beginn der Arbeit werden definitorische Bestimmungen vorgenommen. Die Entstehung und Aufrechterhaltung psychischer Auffälligkeiten bei Menschen mit geistiger Behinderung, für deren Erklärung das Vulnerabilitäts-Stress-Modell (vgl. 2.4.3) herangezogen werden kann, werden in Kapitel 2 aufgezeigt. Nach der Darstellung theoriegeleiteter Modelle, wird in Kapitel 3 auf die Diagnostik psychischer Auffälligkeiten mit ihren Grundlagen und Besonderheiten bei Menschen mit geistiger Behinderung eingegangen. In Kapitel 4 werden einige wichtige psychiatrische Störungsbilder nach ICD-10 zunächst allgemein skizziert, um dann in ihrer Gültigkeit speziell für Menschen mit geistiger Behinderung überprüft zu werden. Eine Behandlungsmöglichkeit psychischer Auffälligkeiten ist die Gabe von Psychopharmaka, deren Wirkungen, Nebenwirkungen und Besonderheiten bei diesem Personenkreis in Kapitel 5 erläutert wird. In Kapitel 6 wird anhand eines Fallbeispiels aus der Praxis der Einsatz von Psychopharmaka dokumentiert. Lebensweltorientierung und Empowerment werden in Kapitel 7 exemplarisch als sozialpädagogische Konzepte dargestellt. Die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen bilden den Abschluss der Arbeit.